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Vor 1896 gab es in Barendorf keine Schule. Die Barendorfer Kinder besuchten wie die der anderen umliegenden Orte die Schule in Reinstorf. Der einzige Lehrer war aber mit zeitweise 180 Schülern völlig überfordert, die Schule überfüllt.
Daher beschlossen die Barendorfer im Frühjahr 1896, eine eigene Schule zu bauen. An dem Standort in der heutigen Dorfstrasse befand sich das alte Armenhaus. Dieses wurde wegen Baufälligkeit abgerissen und die neue Schule gebaut. So konnte ab dem 12.11.1896 in Barendorf unterrichtet werden.
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| Einklassige Volksschule in heutiger Dorfstrasse - erbaut 1896 - Foto ca. 1917 |
| Paul Mastmeyer |
| Schulkind 1931 |
Die Chronik beginnt im Jahr 1896 mit der Gründung der Schule und endet 1936:
Folgender Kurz-Aufsatz eines Schülers der zweiten Klasse, Wilhelm Meyer, beschreibt die damaligen Verhältnisse. Er wurde am 03.03.1916 - allerdings nicht in Barendorf, sondern in Reinstorf - korrigiert, da die Barendorfer Kinder aufgrund von Lehrermangel während des Krieges bis zum 29. September 1917 die Reinstorfer Schule besuchten:
1956, 60 Jahre nach der ersten Schule, wurde im Heidweg eine damals moderne zweiklassige Volksschule erbaut. Sie verfügte neben den zwei Klassenräumen über einen Gruppenraum und ein Lehrerzimmer. 1962 wurde in Niedersachsen das 9. Schuljahr eingeführt und der Gruppenraum zum dritten Klassenzimmer für die Neuntklässler Barendorfs und der Nachbargemeinden umfunktioniert. Dieser Schule war jedoch kein langes Leben beschieden.
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| Die zweiklassige Schule im Heidweg - erbaut 1956 |
Denn nur sieben Jahre später, am 08.10.1963, vereinbarten die 11 Gemeinden Barendorf, Bavendorf, Gifkendorf, Holzen, Horndorf, Radenbeck, Reinstorf, Rohstorf, Vastorf, Volkstorf und Wendhausen, eine Mittelpunktschule zu bauen.
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| Ein Modell der Mittelpunktschule Barendorf |
| BGM Gert Bockelmann |
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| Eingangsbereich der Schule 1965 |
In folgendem Dokument, das das Kollegium Heinrich Meyer, der über 50 Jahre für Barendorf als Bürgermeister und Gemeindedirektor ehrenamtlich tätig war, zu dessen 70. Geburtstag schenkte, ist die Entstehung der Schule mit ca. 25 Fotos dokumentiert:
1972 wurde die Volksschule zur Grundschule abgebaut. Viele Räumlichkeiten blieben lange Zeit ungenutzt. Nur während weniger Jahre Anfang der 80er, als Barendorf viele Flüchtlinge aus Vietnam aufnahm, war die Schule räumlich ausgelastet.
Erst durch das Bevölkerungswachtum im Einzugsgebiet in den 90ern bestand wieder ein höherer Bedarf. Der geplante Erweiterungsbau der Schule und Samtgemeindeverwaltung konnte durch einen Großbrand gleich zu Beginn der Baumaßnahmen am 26.04.1999 nicht verwirklicht werden. Nach diesem Rückschlag wurde am 18.10.1999 erneut mit den Baumaßnahmen begonnen, um das neu entwickelte Konzept für die Erweiterung der Schule und Neubau der Samtgemeindeverwaltung, die während dieser Zeit in Containern auf dem Schulsportplatz untergebracht war, umzusetzen.
Im Jahr 2004 werden in der dreizügigen Grundschule ca. 300 Kinder unterrichtet.





