Forstwirtschaft
 
in Barendorf
Allgemeines
Forstoberinspektor Oliver Christmann
Oliver Christmann
Barendorf hat als Sitz forstwirtschaftlicher Betriebe und Verbände eine lange Tradition. Nach den Verwaltungsreformen der letzten Jahre blieb die Revierförsterei Barendorf vorerst als Teil des Niedersächsischen Forstamts Carrenzien, nun dem Forstamt Sellhorn zugehörig, übrig.

Revierförsterei Barendorf
Niedersächsisches Forstamt Sellhorn
Am Forsthaus 3
21397 Barendorf
Ansprechpartner: Forstoberinspektor Oliver Christmann
Telefon: 04137-348
Mobil: 0170-6317572
Telefax: 04137-808944
E-Mail: Oliver.Christmann@nfa-sellhorn.niedersachsen.de
Internet: http://www.landesforsten.de

Oliver Christmann vor dem Forsthaus
Oliver Christmann vor dem Forsthaus
Das Niedersächsische Forstamt Sellhorn
Homepage des Niedersächsischen Forstamtes Carrenzien öffnen.Das Niedersächsische Forstamt Sellhorn, zu dem auch die Revierförsterei Barendorf gehört, stellt sich vor ...

Allgemeines
Das Niedersächsische Forstamt (kurz: NFA) Sellhorn umfaßt rund 14000 ha Waldfläche aufgeteilt auf 9 Reviere sowie 600 ha Genossenschaftswälder. Die Wälder des Forstamtes liegen im Umfeld der Stadt Lüneburg, in den Harburger Bergen und im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide.
Barendorfer Wald
Barendorfer Wald (2004)
Mit der Lage des Forstamtes im Ballungsraum Hamburg –Lüneburg und dem touristischen Schwerpunkt Lüneburger Heide kommt natürlich der Erholung in den Wäldern des Forstamtes eine besondere Bedeutung zu. Hierbei ist die angemessene Berücksichtigung aller Freizeitnutzungen von der ruhigen Waldwanderung über das Reiten und Kutschenfahrten bis hin zum Mountainbiking eine besondere Herausforderung.
Um einen angemessenen Ausgleich zwischen den unterschiedlichen Freizeitinteressen, den wirtschaftlichen Möglichkeiten der Landesforsten und dem Schutz der Lebensräume bedrohter Pflanzen- und Tierarten zu erreichen, geht dieses nicht ganz ohne Reglementierungen. Im Vordergrund steht hierbei aber, den Menschen den Wald als Erholungsraum, Nutzungsquelle des nachwachsenden Rohstoffes Holz und als Schutzraum für bedrohte Arten erlebbar zu machen. Als besondere Einrichtung hierfür unterhält das Forstamt das Walderlebniszentrum Ehrhorn No.1, in dem die Geschichte der Menschen und des Waldes in der Lüneburger Heide präsentiert werden. Im ebenfalls vom Forstamt betriebenen Jugendwaldheim Ehrhorn können Schulklassen und damit junge Menschen den Wald hautnah erfahren. Aufenthalte im Jugendwaldheim können über die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald gebucht werden.

Der Wald
Rund 1/3 der Fläche ist mit Laubbäumen und rund 2/3 mit Nadelbäumen bestockt. Langfristig wird eine Umkehrung dieses Verhältnisses angestrebt. Die Pionierbaumart Kiefer nimmt mit einem Anteil von rund 50 % immer noch eine vorherrschende Stellung ein. Daneben verfügt das Forstamt aber auch über hervorragende Bestände anderer Baumarten wie Fichte, Douglasie, Lärche, Buche und Eiche.
Jährlich wachsen im Forstamt 6,4m³ Holz je ha hinzu (gesamt rund 90000m³), davon werden jedoch nur 4,2m³ (gesamt rund 60000m³) geerntet. Der Vorrat an Holz wird also kontinuierlich aufgebaut: angewandte Nachhaltigkeit.

LÖWE - Waldbau und Zertifizierung
Durchforstungen dienen vorrangig der Pflege der Wälder: Kräftigen und gesunden Bäumen wird durch Entnahme ihrer "Konkurrenten" mehr Raum zum Wachsen gegeben. Gleichzeitig verjüngen wir den Wald möglichst kleinflächig mit an den Standort angepassten Baumarten. So entstehen horizontale und vertikale Waldstrukturen, die zum einen die Gesundheit unserer Bäume sichern, zum anderen vielen Waldbewohnern Raum zum Leben und Überleben bieten.
PEFC Homepage öffnen.Diese Grundsätze der naturnahen und ökologischen Waldbehandlung sind im "Regierungsprogramm zur Langfristigen Ökologischen Wald-Entwicklung", kurz LÖWE genannt, festgelegt. Seit 1991 ist diese Wirtschaftsweise für alle niedersächsischen Forstämter verbindlich. Dies war eine wesentliche Voraussetzung für die im Jahr 2000 erfolgte PEFC-Zertifizierung.

Naturschutz und Waldökologie
Mit einer Fläche von rund 5200 Hektaren im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide hat der Naturschutz im Forstamt Sellhorn ebenfalls einen besonderen Stellenwert. Im Vordergrund steht hierbei die naturnahe Entwicklung und Pflege der Wälder sowie der Übergangsräume zwischen Wald und Heide. Eines der ältesten Naturwaldreservate Niedersachsens, in denen der Wald sich ohne direkte menschliche Einflussnahme entwickeln soll, die "Ehrhorner Dünen", ist Bestandteil dieser Waldflächen.
Barendorfer Wald
Barendorfer Wald (2004)
Daneben verfügt das Forstamt aber auch noch über andere naturschützerisch wertvolle Bereiche wie Moore und Feuchtflächen, die Lebensraum für zahlreiche bedrohte Pflanzen- und Tierarten bieten.

Service in Sachen Wald
Unsere Mitarbeiter im Forstamt und in den Revierförstereien sind kompetente Ansprechpartner in allen Fragen rund das naturnahe Ökosystem Wald.

Holz zum Bauen und Heizen
Holz verwenden heißt, im Einklang leben mit der Natur. Verbautes Holz speichert Kohlendioxid für lange Zeit. Damit wird Holz zum Baustoff für ein gutes Gewissen.
Barendorfer Wald
Barendorfer Wald (2004)
Brennholz zum Selbermachen, in Zeiten mit ständig steigenden Öl- und Gaspreisen nicht nur eine Alternative für Ihren Geldbeutel, sondern auch eine von hohem ökologischen Wert. Denn bei der Verbrennung wird nicht mehr Kohlendioxid frei, als die Bäume zuvor gespeichert haben. Der Heizwert von einem Raummeter trockenem Holz entspricht etwa dem von 200 l Heizöl.
Revierförster Oliver Christmann nennt Ihnen gern den Preis je Raummeter und erläutert das weitere Vorgehen.

Frisches Wildfleisch
Wildfleisch ist wertvoll und erschwinglich und deshalb nicht nur ein Festtagsbraten! Es ist gesund, da eiweißreich und fettarm. Die Försterein geben Wild als ganzes Tier mit Fell, ohne Innereien) ab.

Je nach Saison ist verfügbar:
  • Rehwild (ca. 5,00 - 6,00 €/kg)
  • Schwarzwild (ca. 2,50 €/kg)
  • Rotwild (ca. 2,50 - 3,00 €/kg)

Jagdmöglichkeiten
Sind Sie Jäger und möchten die Jagd gern für drei oder zehn Tage oder sogar ganzjährig ausüben? Erkundigen Sie sich nach den Möglichkeiten.
Jagdstand in der Barendorfer Feldmark
Jagdstand in der Barendorfer Feldmark (2004)

Barendorf Wappen
Bürgerinitiative Barendorf - Keine A39