Geographische Position
Grob geographisch betrachtet liegt Barendorf im Nordosten des Bundeslandes Niedersachsen.
Exakt positioniert sich Barendorf 53°13'30" nördlicher Breite und 10°31'20" östlicher Länge auf einer durchschnittlichen Höhe von 60-90m über NN. Barendorf liegt am östlichen Rand der Lüneburger Heide und zeigt die dafür typische Geländeform sowie Geländebedeckung.
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| Auszug TK25 (2001) |
Geländeform
| Umland |
| Umland |
| Umland |
- Elster-Eiszeit vor 480.000-430.000 Jahren
- Saale-Eiszeit vor 240.000-180.000 Jahren
- Weichsel-Eiszeit vor 120.000-10.000 Jahren
Die Grundmoränen liegen in den weiten Gletscherzungenbecken und werden von den Endmoränen umrahmt, die leicht abfallend über Sandflächen (Sander) in die Urstromtäler des Gletschers übergehen.
Die Landschaft um Barendorf zeigt die Hinterlassenschaften einer Grundmoräne, welche nach dem Abschmelzen des Gletschers durch das mitgeführte Material (Kies, Sand, Lehm, Mergel) entstand.
| Findling im Mausetal |
Bodenarten und Bodenschätze
Aufgrund der Meeresnähe sowie durch die tektonische Randlage und durch die Hinterlassenschaften der
| Kiesgrube |
stehende und fließende Gewässer
Barendorf weist ausser einigen Teichen sowie kleineren Tümpeln, Bächen und Rinnsalen, keine nennenswerten natürlichen Gewässer auf.
| Elbe-Seitenkanal |
Der Elbe-Seitenkanal verbindet den Hamburger Hafen mit dem Mittellandkanal. Besonders erwähnenswert ist der militärische Nutzen zu den Zeiten des Kalten Krieges, indem die Querschnittsbauform mit sehr steilen Böschungswinkeln einen motorisierten Bodenangriff erheblich erschweren bzw. verhindern sollte.
| Landwehr-Infotafel |
Klima
Barendorf liegt ganzjährig in der nordhemisphärischen Westwindzone. Im Winterhalbjahr erfassen atlantische Tiefausläufer mit ihren Frontensystemen sehr häufig Barendorf.
Länger andauernde Hochdruckwetterlagen sind seltener und häufig mit einer Zufuhr trocken-kontinentaler Kaltluft aus Nordosten bis Südosten, sowie dem maritimen Klima der Nordsee und Ostsee verbunden.
Während der Hochdruckwetterlagen treten z.T. strenge Fröste (-15°C oder noch kälter) auf, wohingegen während der niederschlagsreichen, feuchtkalten Westwetterlagen meist nur leichte bis mäßige Fröste auftreten. Dafür fällt dann umso mehr Niederschlag.
Ergiebige und verbreitete Schneefälle treten in Barendorf jedoch nur bei intensiven Vorstößen maritimer Polarluft aus Nordwesten auf.
Im Sommer nimmt der Einfluß der atlantischen Tiefausläufer allgemein ab und es kommt häufiger zu Hochdruckwetterlagen, die aufgrund der erhöhten Einstrahlung zu angenehmen bis warmen Sommertagen führen. Kommt dabei die Luft aus Osten, so ist sie (wie im Winter) relativ trocken. Im Gegensatz zu den vergleichbaren Situationen im Winterhalbjahr ist es im Sommer dabei warm bis heiß mit angenehm kühlen Nächten. Kommt die Luft hingegen aus Süden bis Südwesten, so stammt sie aus dem feuchtwarmen Mittelmeergebieten und führt zu schwülem und gewittrigen Sommerwetter.


